Abgestürzt…
8. July 2009…ist meine Bauernküche und trotz stundenlangem Probieren konnte ich die Datenbank nicht wieder restaurieren “heul”!!
Fange ich halt wieder von vorne an und importiere die immer noch existierenden Rezepte von Twoday…
…ist meine Bauernküche und trotz stundenlangem Probieren konnte ich die Datenbank nicht wieder restaurieren “heul”!!
Fange ich halt wieder von vorne an und importiere die immer noch existierenden Rezepte von Twoday…
Ich habe mir zum ersten Mal eine Silikon-Backform gekauft, eine Gugelhupfform. Diese musste ich doch gleich mal ausprobieren!
500 Gramm Mehl
100 Gramm Zucker
125 Gramm Butter
300 ml Milch
1 Essl. Instanthefe oder
30 Gramm Frischhefe
1 Prise Salz
2 Eier
200 Gramm Rosinen
Zubereitung
Mehl, Zucker und Salz mischen. Instanthefe dazugeben, oder die Frischhefe in wenig lauwarmer Milch auflösen und dazugeben. Butter flüssig machen, die kalte Milch dazugiessen, die Eier damit verklopfen. Die Flüssigkeit zum Mehl geben und mit einer Holzkelle oder dem Knethaken der Küchenmaschine bearbeiten bis ein dickflüssiger, glatter Teig entstanden ist. Zudecken und gehenlassen.
Die Rosinen unter den Teig kneten, in die gut eingefettete Gugelhupfform geben und nochmals bis zu 3/4 der Formhöhe gehen lassen.
Backen: Bei 350°F/200°C während 40-45 Minuten
Weiterbildung für Kaffeefreaks.
Luzerner Kafi
Zutaten pro Person:
1 dl heisser, sehr dünner Kaffee,
2-3 Würfelzucker,
1 Gläschen Träsch.
Die Zuckerwürfel in ein hohes Kaffeeglas geben. Den sehr heissen Kaffee draufgiessen, umgiessen und dann den Träsch zufügen. Der Kaffee soll so dünn sein, dass er farblich wie mittelstarker Tee aussieht. Meistens wird der ganz gewöhnliche Träsch (aus Äpfeln und Birnen gebrannt) verwendet. Feiner wird der Luzerner Kaffee mit Birnenträsch.
Rezept nach Marianne Kaltenbach «Innerschwizer Küche».
Getestet und für ausgezeichnet befunden von Zero.
Gruss an alle Kaffeefreaks
Zero
Ein Beitrag aus dem Kaffeehaus.
Hier in Québec ist dieser Kaffee sehr beliebt. Warum er “brasilianisch” sein soll, weiss ich auch nicht.
Man nehme
Ein grosses Kaffeeglas
und gebe hinein:
einen guten Schuss Rum
einen guten Schuss Grand-Marnier
einen guten Schuss Tia-Maria (Kaffeelikör)
man fülle auf mit starkem Kaffe und verziere das Ganze mit einer Schlagrahmhaube.
Wer danach noch immer friert, ist krank…
Das Originalrezept (auf französisch)
(Auch dies ist ein Beitrag aus dem ehemaligen “Kaffeehausblog”, Verfasser nicht mehr bekannt, und auch nicht in der Bauernküche ausprobiert… Wer sie gebacken hat, soll mal hier einen Kommentar hinterlassen, bitte!)
Ergibt 12 Stück
Für die Streusel:
3 EL feine Haferflocken
3 EL brauner Zucker
1 EL geh. Mandeln
1 EL Butter
1. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Ein Muffinblech fetten oder Papierförmchen einsetzen. Für die Streusel in einer kl. Schüssel Haferflocken, Zucker und Mandeln mischen.
Die Butter in Flöcken dazugeben & so lange verrühren bis sich grobe Krümel bilden.
Für den Teig:
200 g Mehl
50 g gemahl. Haselnüsse
1 Pck. Vanillezucker
100 g brauner Zucker
2 TL Backpulver
2 EL Cappucino-Pulver
1 Msp Salz
1 großes Ei
200 ml Milch
50 ml Pflanzenöl
Zimt & Zucker zum bestreuen
2. In einer 2. Schüssel für den Teig Mehl, Haselnüsse, V-Zucker, Zucker, Backpulv. Cappucinopulver & Salz gründlich mischen. Ei, Milch und Öl verquirlen & unter die Mehlmischung rühren.
3. Die Muffinmulden zu etwa 2/3 mit Teig füllen und die Haferflockenstreusel darauf verteilen.
4. Muffins im Backofen (Mitte, Gas 3-4; Umluft 180 Grad) etwa 25 Min backen bis sie fest und goldbraun geworden sind. Dann aus dem Ofen nehmen und in der Form auskühlen lassen. Mit Zucker und Zimt bestreuen!
(aus dem ehemaligen 20nix-blog “Kaffeehaus” , ein Beitrag der Toffelfamilie.)
Der Boden:
75 Gramm Fettigkeit (bei uns “Sanna”, eine vorzügliche Pflanzenmargarine zum Kochen, Braten und Backen)
75 Gramm Zucker
1 Ei
200 Gramm Mehl
1 gestrichener Teelöffel Backpulver
Der Belag:
1 Ei
2 Eigelb
150 Gramm Zucker
500 ml Milch
1 Vanillepudding, oder Mandel
500 Gramm Speisequark
eine knappe halbe Tasse Sonnenblumenöl
1 Päckchen Vanillezucker
Öl, Eier, Zucker und Vanillezucker verrühren bis die Masse schaumig ist.
Vanillepuddingpulver unterrühren und den Quark zugeben.
Zum Schluß die Milch unterrühren.
Die Masse in eine mit dem Teig ausgelegte Springform gießen und bei mittlerer Hitze etwa 40 Minuten backen.
Aus den 2 Eiweiß und etwas Zucker Schnee schlagen und auf den Kuchen steichen.
Noch etwa 2 Minuten backen.
guten Appetiet
(aus dem ehemaligen 20nix-blog “Kaffeehaus”)
Es hat sich Besuch angemeldet, und oh Schreck, die Kinder haben alle Guezlibüchsen (=Kekse, Plätzchen) leergefressen, im Tiefkühler ist auch kein Kuchen mehr, der Dorfbäcker hat letztes Jahr den Laden zu gemacht und in den nächsten Supermarkt zu fahren dauert zu lange.
Keine Panik! Es hat noch Eier im Kühlschrank? Zucker, Mehl und Backpulver sind auch vorhanden? Ein Glas Konfitüre oder Gelee haben wir auch zur Hand? In einer knappen halben Stunde wird sie auf dem Tisch stehen, franziska’s blitzschnelle
Biskuitroulade
Zutaten:
3 grosse Eier
125 g Zucker
125 g Mehl
½ Teelöffel Backpulver
Konfitüre oder Gelee
Und so wird’s gemacht
Eier und Zucker in eine Schüssel geben. Mit dem Handmixer rühren, bis die Masse hell und schaumig wird.
Mehl und Backpulver mischen und under die schaumig gerührte Masse ziehen, nicht zu heftig und nicht allzulange rühren, nur gut vermischen.
Auf ein mit Blechrein- oder Pergamentpapier ausgelegtes Blech streichen und bei 200°C 10 Minuten backen, der Teig muss fest werden, darf aber noch gelb aussehen.
Die Arbeitsfläche (ich mache es auf dem Glaskeramikherd) mit etwas Zucker bestreuen und das noch heisse Biskuit darauf kippen. Papier abziehen und mit Konfi bestreichen, sofort aufrollen.
Man kann Rouladen mit anderem füllen: Ich habe auch schon das Biskuit mit Nutella bestrichen und Bananenscheiben darauf gelegt. Ein Hit bei meinen Jungs!
Ganz fein sind natülich Rahmquarkfüllungen mit Früchten, Himbeeren zum Beispiel. Dazu muss man allerdings das Biskuit erst auskühlen lassen. Damit es nicht hart wird, lässt man es einfach mit dem Blech bedeckt, damit der Dampf nicht entweichen kann, dadurch bleibt es elastisch.
Diese schokoladigen Guezli dürfen in keiner echten Schweizer Weihnachtsguezlimischung fehlen! (Für die Eigelbverwertung Butterherzli backen!)
Zutaten
375 Gramm Mandeln, gemahlen
350 Gramm Zucker
1 Messersp. Zimt
3 Eiweiss, steifgeschlagen
150 Gramm Kochschokolade, geschmolzen
1 Essl. Kirsch
Zubereitung:
Mandeln und Zucker mit dem Zimt vermengen, die steifgeschlagenen Eiweiss, die geschmolzene Schokolade und den Kirsch darunterziehen, leicht kneten. 1 Stunde kühlstellen.
Formen: Teig auf Zucker 7mm dick auswallen. Guezli mit kleinen Förmchen ausstechen, auf dem gefetteten oder mit Blechreinpapier ausgelegten Blech einige Stunden, besser über Nacht, trocknen lassen.
Backen: Bei 250°C 5 Min. in der Mitte des vorgeheizten Ofens.
PS: Und hier geht’s zu Zorras Brunslirezept
Ein Gebäck, bei dem man Eigelb verwerten kann. Und ich liebe den Orangengeschmack!
1 Orangenschale, abgerieben
Zutaten:
Teig:
250 Gramm Butter
160 Gramm Zucker
4 Eigelb
1 Prise Salz
1 Orangenschale, abgerieben
2 Essl. Orangensaft
1 Messersp. Backpulver
500 Gramm Mehl
Glasur
300 Gramm Puderzucker
2-3 Essl. Orangensaft
Zubereitung:
Butter geschmeidig rühren, Zucker und Eigelb beigeben und schaumig rühren, Orangenschale und -saft darunterrühren, Mehl, Salz und Backpulver daruntermischen und zusammenkneten. Kühlstellen.
Formen: Teig 3 mm dick auswallen, Herzli ausstechen, vor dem Backen kühlstellen.
Backen: Bei 200 Grad in der Mitte des vorgeheizten Ofens ca 10 Minuten.
Leicht auskühlen lassen und glasieren.
Wenn man einen Québecer nach einer typischen Weihnachtsspezialität seiner Provinz fragt, so kommt neben dem Truthahn und dem rumgetränkten Früchtekuchen unweigerlich das Stichwort «Tourtière». Das hat nicht viel mit dem deutschen Wort «Torte» zu tun, es handelt sich eher um eine Art Fleischpastete. Oder besser gesagt, um mehrere Arten.
Die berühmteste davon ist sicher die «Tourtière du Lac Saint-Jean». Der Lac Saint-Jean befindet sich etwa fünf Autostunden nördlich der Stadt Québec. Diese Region wurde relativ spät kolonialisiert, doch gibt es dort ein durch den See bedingtes Mikroklima, das vor allem die berühmten «Bleuets», die Blaubeeren, wunderbar gedeihen lässt. Und auch Wild gibt es dort noch recht zahlreich. Bis in die Sechzigerjahre lebten die Leute dort oben vor allem von dem, was das Land hergab: Landwirtschaft und Jagd. Die Familien waren, bedingt durch einen sehr strengen Katholizismus, sehr zahlreich, Familien mit 10-15 Kindern, manchmal noch mehr, waren die Regel. So erstaunt es nicht, dass das Rezept, das ich im Buch der «Fermières du Québec» gefunden habe, gut 5 kg Fleisch enthält, und zwar neun verschiedene Arten.
Hier also das Originalrezept für die
«Tourtière du Lac Saint-Jean».
Zutaten
1 kg geriebener Teig
750 Gramm Schweinefleisch
500 Gramm Rindfleisch
500 Gramm Kalbfleisch
1/2 Poulet
1 Kaninchen
1 Wildhase
500 Gramm Rehfleisch
500 Gramm Karibu oder Elch
125 Gramm fetter, gesalzener Speck
3 gross. Zwiebel
1 kg Kartoffeln
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Alles Fleisch in kleine Würfel schneiden, salzen, mischen und während 12 Stunden stehen lassen. Dann die Kartoffeln schälen und ebenfalls in Würfel schneiden, beigeben, mit Pfeffer und Salz nachwürzen. Den Teig 5mm dick auswallen. Eine gusseiserne tiefe Pfanne (Le Creuset o.ä.) damit auskleiden und die Fleischmischung hineingeben. Wasser dazugeben, bis das Fleisch bedeckt ist. Ebenfalls 5mm dick einen Deckel auswallen und darüber legen, Rand andrücken. Die Pfanne zudecken.
Backen: Bei 325°F/180°C während ca 1 Stunde. Die Hitze auf 200°F/100° reduzieren und weitere 8-10 Stunden backen.
In der Form servieren.
Ich habe es etwas einfacher gemacht. Erstens habe ich die Menge reduziert, so dass ich auf gut 3 kg Fleisch kam: Schwein, Rind, Kalb, Pouletbrüstchen, gesalzener Speck und Rehfleisch kam zusammen. Ich habe auch einen Jäger nach Elch und Karibu gefragt, aber diese Fleischarten dürfen hier nicht verkauft werden, nur zum Eigenverbrauch gejagt.
Doch die Masse war dann mit den Kartoffeln zusammen trotzdem zu viel für meinen Gusseisentopf, deshalb habe ich eine zweite Tourtière in einer
Glaskeramik-Auflaufform gemacht. Dann habe ich beide nach Rezept gebacken. Im Gusseisenopf wurde der Teig viel dunkler als in der Auflaufform.
Wie es geschmeckt hat? Nun, ich hatte mehr erwartet… wie ein Ragout oder Gulasch im Teig. Durch die lange Backzeit war das Fleisch jedoch sehr zart.
Ich habe mich danach noch an eine zweite
Tourtièren-Variante gewagt. Diese Art heisst «Tourtière de Noël» und
enthält gehacktes Fleisch, meist gemischt, und als typisches Gewürz Piment (auch Jamaika-Pfeffer oder Allspice genannt). Ich mehrere Rezepte gelesen und dann einfach aus dem Handgelenk und mit meinem Kochgefühl ein Eigenes kreiert, und das war bei allen Testessern ein voller Erfolg:
«Tourtière de Noël à la Sauce aux Canneberges»

Zutaten
500 Gramm geriebener Teig
1 kg Hackfleisch (Rind oder gemischt)
1 gross. Zwiebel
2 Eier
1 Handvoll Sultaninen
1/2 Teel. Piment (Allspice)
Salz und Pfeffer
Sauce
500 Gramm Cranberries (Canneberges auf québec-französisch),
– frisch oder tiefgekühlt
200 ml Wasser
100 ml Ahornsirup
Zubereitung:
Das Hackfleisch in eine grosse Schüssel geben, die feingehackte Zwiebel, die Sultaninen und die Eier beigeben, würzen und wie einen Teig gut verkneten. Eine Springform oder grosse Pieform mit 2/3 des geriebenen Teiges auskleiden, dabei etwas über den Rand hinauslappen lassen. Die Fleischmasse hineingeben und gut hineinpressen. Den Teig vom Rand über das Fleisch legen. Den übrigen Teig zu einem Deckel auswallen und darauflegen, gut andrücken. In der Mitte ein Loch einschneiden, sowie den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen, damit der Dampf entweichen kann.
Backen: Bei 325°F/180°C während ca 1 Stunde.
Für die Sauce alle Zutaten in eine Chromstahlpfanne geben, aufkochen
und während ca 10 Minuten leicht köcheln lassen, bis die Beeren zerfallen und die Sauce etwas dicklich ist. Zu den Tourtièrestücken servieren.