Kategorie-Archiv: Tiere

Enkeltag

Wunderschönes Herbstwetter haben wir jetzt. Die beste Zeit, den lang versprochenen Ausflug mit Enkel 1 zu machen. Wir fahren in den Omega Park.
Der Bauer, der jetzt Grossätti heisst, hat sich frei genommen, und kommt auch mit. Auch wenn wir nun schon zehn Jahre nicht mehr zusammen wohnen, sind wir doch ein Eltern- und nun ein Grosselternpaar geblieben.

Enkel 1 ist jetzt viereinhalb Jahre alt, ein aufgeweckter kleiner Mann. Den Tierpark durchfährt man mit dem Auto, und die Tiere sind mehr oder weniger „in Freiheit“. Wir kaufen Karotten für die Wapitis und Hirsche, die ans Auto kommen und darum betteln. Auch Wildschweine und Steinböcke kann man füttern, die Bisons kommen auch ganz nah, aber ihnen sollte man nichts geben. Elch, Moschusochsen, schwarze und weisse Wölfe, Koyoten und Bären sind in riesengrossen Gehegen, in einer wunderschönen natürlichen Landschaft.

Zum Abschluss wollen wir noch eine Glacé essen auf der Terrasse des Parkrestaurantes, leider ist die Softeismaschine kapputt, und darum gibt es einen Fruchtsalat und Kaffee für Grossätti und Grosi. Ein junger, ganz zahmer Waschbär wuselt zwischen den Tischen herum und putzt „zufällig“ heruntergefallenen Fruchtsalat weg. Dann klettert er in den Abfallkübel und ergattert sich einen halb gegessenen Muffin. Enkel ist natürlich hell begeistert.

Was für ein wundervoller Tag! – und die folgenden Bilder sagen wohl mehr als noch viele Worte!

Am Parkeingang
Am Parkeingang
Staunen
Staunen
Beeindruckend!
Beeindruckend!
Enkels Lieblingstier
Enkels Lieblingstier
Grossättis Lieblingstiere
Grossättis Lieblingstiere
Grosis Lieblingstier
Grosis Lieblingstier
Bärlis
Bärlis
Auf Wiedersehen!
Auf Wiedersehen!

Luna

Der Schnee ist längst geschmolzen, und inzwischen war ich drei Wochen in Irland. Ihr könnt davon Fotos anschauen.

Kurz nachdem ich zurückkam, habe ich einen pensionierten Schlittenhund, Luna, bei mir aufgenommen. Luna war schon elf Jahre alt und nicht mehr bei besonders guter Gesundheit. Ich wollte ihr einen schönen Lebensabend bieten, und viel mit ihr spazierengehen, damit auch ich wieder zu mehr Bewegung komme.

Miteinander spazieren
Miteinander spazieren
Luna
Luna

Luna fühlte sich im Haus offensichtlich nicht wohl, und so habe ich sie draussen an einer langen Kette angebunden und ein Hundehaus bestellt. Vorübergehend konnte sie unter der Treppe schlafen.

Doch am dritten Morgen war die Kette leer. Das verschraubbare Kettenglied hatte sich gelöst, und die Hündin, die ja noch nicht an ihr neues Zuhause gewöhnt war, hatte das Weite gesucht. Sie wurde an jenem Tag im Dorf und dann auf der Strasse zum Nachbardorf noch gesehen, doch dann fehlte jede Spur von ihr. Ich habe auf Facebook nach ihr gesucht, Tierheime und Gemeindeverwaltungen ringsum und sogar die Polizei angerufen, Zettel mit ihrer Foto drauf aufgehängt, doch Luna scheint endgültig in die Freiheit, und ich vermute, in die grosse, unendliche Freiheit, gelangt zu sein.

Ich war und bin traurig, ich wusste, dass sie nicht sehr lange bei mir sein würde, doch dass es nur drei Tage wären, hätte ich nicht gedacht…

Gute Reise, Luna, wohin auch immer du gegangen bist!