Kategorie-Archiv: Familie

Enkeltag

Wunderschönes Herbstwetter haben wir jetzt. Die beste Zeit, den lang versprochenen Ausflug mit Enkel 1 zu machen. Wir fahren in den Omega Park.
Der Bauer, der jetzt Grossätti heisst, hat sich frei genommen, und kommt auch mit. Auch wenn wir nun schon zehn Jahre nicht mehr zusammen wohnen, sind wir doch ein Eltern- und nun ein Grosselternpaar geblieben.

Enkel 1 ist jetzt viereinhalb Jahre alt, ein aufgeweckter kleiner Mann. Den Tierpark durchfährt man mit dem Auto, und die Tiere sind mehr oder weniger „in Freiheit“. Wir kaufen Karotten für die Wapitis und Hirsche, die ans Auto kommen und darum betteln. Auch Wildschweine und Steinböcke kann man füttern, die Bisons kommen auch ganz nah, aber ihnen sollte man nichts geben. Elch, Moschusochsen, schwarze und weisse Wölfe, Koyoten und Bären sind in riesengrossen Gehegen, in einer wunderschönen natürlichen Landschaft.

Zum Abschluss wollen wir noch eine Glacé essen auf der Terrasse des Parkrestaurantes, leider ist die Softeismaschine kapputt, und darum gibt es einen Fruchtsalat und Kaffee für Grossätti und Grosi. Ein junger, ganz zahmer Waschbär wuselt zwischen den Tischen herum und putzt „zufällig“ heruntergefallenen Fruchtsalat weg. Dann klettert er in den Abfallkübel und ergattert sich einen halb gegessenen Muffin. Enkel ist natürlich hell begeistert.

Was für ein wundervoller Tag! – und die folgenden Bilder sagen wohl mehr als noch viele Worte!

Am Parkeingang
Am Parkeingang
Staunen
Staunen
Beeindruckend!
Beeindruckend!
Enkels Lieblingstier
Enkels Lieblingstier
Grossättis Lieblingstiere
Grossättis Lieblingstiere
Grosis Lieblingstier
Grosis Lieblingstier
Bärlis
Bärlis
Auf Wiedersehen!
Auf Wiedersehen!

Bitte, bitte…

Ich hüte die Enkelkinder, Sohn der Grosse und Belle-Fille sind ausgegangen. Ich binde mir die mitgebrachte Schürze vor und bereite das Abendessen vor.  Enkel 1 geht sofort zu einer Küchenschublade und zieht eine Kinderschürze hervor. „Bitte, bitte, darf ich dir in der Küche helfen?“ Enkel 2 will sofort auch eine Schürze.  Wir improvisieren eine mit einemr Küchentuch.

Nach dem Znacht machen wir noch einen Guezliteig, damit wir morgen früh gleich Guezli backen können. „Bitte, bitte, dürfen wir schlecken?“

Bitte, bitte, lass es noch lange so sein!

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Der Junge

Der Junge hatte gestern Geburtstag. Ein Drittel Jahrhundert bereits… Erst war der doch noch so klein und liebte es, nach intensivem Spielen im Milchhaus noch kuhwarme Milch zu stibitzen.

Er hat viel erlebt und durchgemacht seither, und er ist zu einem Mann mit einem riesengrossen Herzen – vor allem für seine Brüder in der Strasse – geworden.

Ich bin sehr stolz auf ihn! Und es war sehr schön, dass wir es gemeinsam mit seinem Vater, seinem Bruder samt Familie und einigen Freunden feiern konnten. Mein erster „Ausgang“ seit meinem Spitalaufenthalt. Heute Morgen bin ich etwas müde, aber sehr zufrieden!

Ca 1988 oder1989
Ungefähr 1988 oder1989

 

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(Gross)Muttertag

Das war ja nun wirklich ein wunderbarer Muttertag gestern! Der Junge (der mittlerweile ein 32-jähriger Mann ist) war schon seit Donnerstag bei mir und hat mir im Garten geholfen. Am Samstagabend waren wir beim Bauern, mit dem ich immer noch gut Freund bin, zum Hummeressen eingeladen.
Gestern haben wir uns dann zu Mittag mit dem Grossen, Belle-Fille und den beiden Schätzen in der Bodega getroffen. Dort gibt es unter anderem ausgezeichnete Tapas, da bestellt man einfach mal eine ganze Serie, lässt sie mitten auf den Tisch stellen und jedes nimmt sich ein wenig von allem. Sehr praktisch gerade auch mit kleinen Kindern. Am Schluss ist alles weggeputzt und alle sind satt!
Wir beschlossen dann, den Nachtisch in der „Rumeur Affamée“ zu holen und bei mir zu Hause zu geniessen. Die Kinder konnten so noch ein wenig spielen. Samuel wünschte, dass Grosi ihm das Buch vom schwarzen Schaf erzählte, und Yoan gefiel es beim Götti auf den Knien.
Am Fenster bei mir hängt ein kleiner Holzbär, der klettert, wenn man richtig an den Schnüren zieht. Mein Vater, also der Urgrossvater der beiden Kleinen, hat ihn vor vielen Jahren selbst gemacht. Die Urenkel freuen sich jedes Mal daran, wenn sie bei mir sind.
Ja, das war ein wirklich wunderbarer Tag!

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