Noch mehr Besuch

Die VW-Camper Gemeinschaft auf dem Internet ist etwas ganz Feines. So sind ja im März Pandilea bei mir gelandet, und nachdem die drei Nova Scotia, Neufundland und Labrador bereist hatten, sind sie Anfangs Juni für ein paar Tage zu mir zurückgekommen. Ich habe sie alle drei adoptiert und bin Kaleas kanadische Nonna geworden. Sie haben viel Schönes und Interessantes erlebt. Ihr könnt auf Facebook oder auf Instagram ein wenig an ihren Reisen teilhaben.

Am Tag bevor diese liebgewordenen Freunde weiterreisten, hat sich noch ein anderes junges Reisepaar, mit dem ich ebenfalls per Internet schon eine Weile in Kontakt war, gemeldet. Und so kam es, dass ich gleich zwie VW-Bus Camper mit Zürcher Nummernschildern bei meinem Haus stehen hatte. Leider ist mein Louvie noch in Reparatur, aber schon dieses Foto ist etwas ganz Besonderes und wird bestimmt nicht so schnell wieder möglich sein.

Luki und Reitschi haben eine eigene Website, Zäme um d’Welt, und dort könnt Ihr nachlesen, was sie so alles erleben.

Ich selbst werde diesen Sommer keine grössere Reise machen können, umso mehr geniesse ich diese jungen Menschen in meinem Haus.

Im Moment kochen sie gerade für mich in meiner Küche, und so kann ich wieder einmal bloggen. Habe ich es gut!!

VW-Meeting
Besondere Besuch

Luna

Der Schnee ist längst geschmolzen, und inzwischen war ich drei Wochen in Irland. Ihr könnt davon Fotos anschauen.

Kurz nachdem ich zurückkam, habe ich einen pensionierten Schlittenhund, Luna, bei mir aufgenommen. Luna war schon elf Jahre alt und nicht mehr bei besonders guter Gesundheit. Ich wollte ihr einen schönen Lebensabend bieten, und viel mit ihr spazierengehen, damit auch ich wieder zu mehr Bewegung komme.

Miteinander spazieren
Miteinander spazieren
Luna
Luna

Luna fühlte sich im Haus offensichtlich nicht wohl, und so habe ich sie draussen an einer langen Kette angebunden und ein Hundehaus bestellt. Vorübergehend konnte sie unter der Treppe schlafen.

Doch am dritten Morgen war die Kette leer. Das verschraubbare Kettenglied hatte sich gelöst, und die Hündin, die ja noch nicht an ihr neues Zuhause gewöhnt war, hatte das Weite gesucht. Sie wurde an jenem Tag im Dorf und dann auf der Strasse zum Nachbardorf noch gesehen, doch dann fehlte jede Spur von ihr. Ich habe auf Facebook nach ihr gesucht, Tierheime und Gemeindeverwaltungen ringsum und sogar die Polizei angerufen, Zettel mit ihrer Foto drauf aufgehängt, doch Luna scheint endgültig in die Freiheit, und ich vermute, in die grosse, unendliche Freiheit, gelangt zu sein.

Ich war und bin traurig, ich wusste, dass sie nicht sehr lange bei mir sein würde, doch dass es nur drei Tage wären, hätte ich nicht gedacht…

Gute Reise, Luna, wohin auch immer du gegangen bist!